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Segenswünsche seiner Eminenz Johannes Metropolit von West- und Mitteleuropa anlässlich des ehrwürdigen Weihnachtsfestes und des Neuen Jahres.
„Er hat uns aus den Höhen der Himmel heimgesucht, unser Retter, der Morgen der Morgenröte und wir, die wir in der Finsternis waren und im Schatten, haben die Wahrheit gefunden. Denn der Herr ist aus der Jungfrau geboren.“
Wir wenden uns in diesen gesegneten Tagen an unsere Töchter und Söhne der Antiochenisch-Orthodoxen Erzdiözese von West- und Mitteleuropa und wünschen ihnen ein ruhmreiches Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr sowie ein heiliges Epiphanienfest.
An diesen Feiertagen spüren wir in besonderer Weise den auf uns ausgegossenen Segen Gottes und seine Liebe zu uns. Deshalb rufen wir mit dem Sänger und sagen: „Was sollen wir dir darbringen, Christus? Erschienen bist du auf Erden als Mensch unsertwillen. Jedes deiner Geschöpfe bringt dir ein Dankgeschenk: die Engel ihr Singen, der Himmel den Stern, die Weisen ihre Gaben, die Hirten ihr Staunen, die Erde die Höhle, die Einöde die Krippe, wir aber die Mutter und Jungfrau…“ Er, Ehre sei ihm, kam zu uns, weil er nicht wollte, dass der Mensch zugrunde geht und in seiner Sünde stirbt. Und wir, womit erwidern wir seiner Liebe?! Durch die Abwendung des Menschen von Gott hat der Mensch seine Schönheit verloren. Er hat jene schönen Eigenschaften verloren, die sein Menschsein ausmachen, nämlich Liebe, Sanftmut, Bescheidenheit, Dienst, Demut und Reinheit. Das Kommen des Heilands zu uns hat uns also die Gnade geschenkt, damit wir die himmlische Schönheit wiedererlangen können. Lasst uns dem Kommen unseres Heilands zu uns eine Bedeutung beimessen und aus dem kommenden Jahr eine neue Station für unser Leben in Wahrheit machen. So lasst uns unsere Hässlichkeit ausziehen und uns mit den Tugenden des zu uns Kommenden schmücken.
Möge Gott Euch gesund erhalten auf viele Jahre.
„Ehre sei Gott in der Höhe!Friede auf Erden, auf Erden, und den; Menschen ein Wohlgefallen“
+Johannes
Metropolit von West- und Mitteleuropa