Bekanntmachung
über ein „wunderbares“ Phänomen der Heiligen Jungfrau in einer Region in Paris
Paris 9. März 2010


Am Freitag, den 12. Februar 2010, in der Woche der Tyrophagie, nämlich drei Tage vor dem Beginn der Großen Fastenzeit, offenbarte unsere Herrin, die Mutter Gottes, ihre Gnade durch ihre Ikone, die sich bei einer christlichen Familie der Antiochenisch-Orthodoxen Kirche, die in Pariser-Umgebung lebt, befindet. Diese ist die Familie des Herrn Phalasios Altendagoglu; eine gläubige und fromme Familie, die aus Antiochien in der Türkei stammt, aus dem Gebiet, das kirchlich dem Patriarchat von Antiochien und dem ganzen Orient der Rum-Orthodoxen untersteht. Seit dem 12. Februar fließt aus der Ikone auf wunderbare Weise unaufhörlich Öl. Wir haben gesehen - wie viele andere -, dass diese Ikone ein auf Holz gezogenes Papierbild ist, die Dimensionen 30x20 hat. Das Öl fließt aus allen Seiten dieser Ikone in einer nicht nachvollziehbaren Weise, so das Öl auch auf der Wand entlang, an der die Ikone hängt, läuft.
Dies Phänomen ist ein Zeichen, dass die Heilige Jungfrau diese gläubige Familie, wie sie auch alle Gläubigen und Menschen, segnet. Sie ermutigt uns in den gesegneten Tagen des Großen Fastens, uns an das geistliche und ewige Leben mitten in dieser Welt, welche mit vielen finanziellen Herausforderungen sowie vielen Sorgen und Problemen konfrontiert ist, zu erinnern. Sie lehrt uns, dass wir zu uns zurückkehren, unsere Seelen von dem Bösen und der Sünde reinigen sowie an der Kirche anhaften und ihre heiligen Sakramente praktizieren und für Christus ein Zeugnis in einem friedlichen Mut in unserer Gesellschaft, jetzt und hier, wo der Herr uns haben wollte, ablegen müssen.
Unsere Mutter, die Mutter Gottes, ist eine leidenschaftliche Mutter. Alles, was sie von uns erwartet ist, uns um das Heil unserer Seelen durch unseren Glauben an den einzigen Heiland und Herrn Jesus Christus zu bemühen. Ihre Stimme im Evangelium erschallt in unseren Ohren bis heute. Sie appelliert ans uns und sagt: “Was er euch sagt, das tut“ (Joh 2: 5).         
Das Antiochenisch-Orthodoxe Erzbistum, die kirchliche Instanz, die allein befugt ist, über jede Angelegenheit dieses Phänomens Entscheidungen zu treffen, ist darum bemüht, anzukündigen und bekanntzumachen, dass es eifrig danach bestrebt ist, dass dieses Phänomen in seinem rein kirchlichen und geistlichen Rahmen und im Einklang mit der geistlichen Botschaft, die in diesem Phänomen beinhaltet ist, bleibt und dass man mit diesem Phänomen gemäß der Orthodox-Kirchlichen Tradition und der Kirchenlehren in einer ruhigen und gläubigen Weise umgeht, die der allgemeinen Ordnung in Frankreich entspricht und die dort geltenden Gesetze respektiert.
Deshalb bitten wir alle Menschen darum, dieses wunderbare Phänomen zu respektieren, und insbesondere die Gläubigen ihm mit Ruhe, Schweigen und Demut zu begegnen, dass sie sich an die Andacht und das Bittgebet wenden und sich vor jeglichem Ausgleiten in menschliche Propaganda oder Taten in Acht nehmen, welche uns dem Geist der Kirche entfremden, bis sich der Wille der Heiligen Jungfrau in uns verwirklicht hat, indem wir immer den Herrn und Gott rufen: „Dein Wille geschehe“. So können wir für Ihn in der heutigen leidenden Welt, die aber immer zum Heil bestreben bleibt, Zeugen sein.
Das Erzbistum der Rum-Orthodoxen von Antiochien von West- und Mitteleuropa                   


 

Das Antiochenische Erzbistum der Rum-Orthodoxen von West- und Mitteleuropa (mit dem Sitz in 22 avenue Kléber, 75116  Paris, France), ist eins der Bistümer des Patriarchats von Antiochien und dem ganzen Orient der Rum-Orthodoxen, das eins der ältesten autokephalen Lokalkirchen (mit dem Sitz in Damaskus) ist. Die kirchliche Gewalt des Erzbistums umfasst Gemeinden in Frankreich und in weiteren Ländern in West- und Mitteleuropa. Der Hirte dieses Erzbistums ist seine Eminenz Metropolit Johannes (YAZIGI). Er ist ein Mitglied der Synode des Patriarchats von Antiochien der Rum-Orthodoxen und Mitglied des Rates der Orthodoxen Bischöfe in Frankreich (AEOF), der alle orthodoxen Bischöfe in Frankreich, die ihre orthodoxen Lokalkirchen, welche in Kelchgemeinschaft miteinander sind, repräsentieren, beherbergt.