Kommuniqué 8

 Paris, 05 November 2008

 Der Deutschlandpastoralbesuch seiner Eminenz Metropolit Johannes (Yazigi)

17 /10 2008 – 3/11 2008

Seine Hochwürdigkeit Metropolit Johannes Yazigi, Hirte des Erzbistums unternahm seinen ersten Pastoralbesuch nach Deutschland. Es begleiteten ihn die verehrten Väter: Archimandrit Athanasios Fahd und Archimandrit Gregorios Khoury.
Der Besuch, bei dem seine Eminenz seine geistlichen Töchter und Söhne, die er zukünftig betreuen wird, näher kennen lernen wollte, dauerte drei Wochen vom17.10.08 bis zum 3.11.08.

Seine Eminenz zelebrierte in Deutschland seine erste feierliche Heilige Liturgie, in der er den Vorsitz hatte, in der St. Georgios Kirche in Berlin. Anwesend waren Repräsentanten der Orthodoxen, Katholischen und Evangelischen Kirchen sowie mehrere Botschafter Arabischer und Europäischer Länder. Die Kirche war mit den Anwesenden überfüllt, die aus ganz Deutschland kamen, um den Segen ihres Hirten zu empfangen.

Mehrere Ansprachen an den neuen Bischof folgten. In seiner Rede sprach Bischof Johannes über die Rolle der Antiochenischen Christen in Europa, über seine Vision und seine Erwartungen.

Seine Eminenz besuchte die Botschafter von Syrien, dem Libanon, Palästina, Griechenland und Zypern und betonte die Wichtigkeit der freundschaftlichen Beziehungen im Dienste unserer Töchter und Söhne und jedes Menschen. Die Botschafter ihrerseits bekräftigten ihre Bereitschaft, seiner Eminenz jede Hilfe bei der Erfüllung seiner Pastoralarbeit zukommen zu lassen.

Seine Hochwürdigkeit Erzbischof Johannes besuchte auch seine Eminenz Bischof Dr. Huber, den vorsitzenden der EKD und seine Eminenz den Berliner Kardinal Sterzinsky. Mit ihnen beiden tauschte er sich über die wichtige Rolle der Kirche im Dienste des Menschen aus, damit sie das echte verklärte Bild Christi in dieser Welt reflektiert.

Das Treffen seiner Eminenz mit seinem Amtsbruder seiner Eminenz Metropoliten Augustinus, dem Hirten der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Konstantinopel in Deutschland in seinem Sitz in Bonn, war sehr herzlich. Bei dem Gespräch ging es um die Orthodox-Orthodoxe Zusammenarbeit, um die gemeinsamen Themen und um deren gemeinsamen Lösungen.

Im offiziellen Rahmen besuchte seine Eminenz Frau Regina van Dinther, die Landtagspräsidentin von Nordrhein-Westfalen in ihrem Sitz in Düsseldorf, die ihn mit großem Interesse empfing. Frau van Dinther erklärte das Interesse der Deutschen Regierung, alles Mögliche für den Dialog der Kulturen und Religionen zu unternehmen. Seine Eminenz betonte seinerseits, dass unsere Kirche im Orient ein lebendiges Beispiel für das Zusammenleben, den Dialog und die Offenheit ist.

Seine Eminenz besuchte auch den Bürgermeister von Butzbach und dankte ihm für seine Unterstützung für unsere Gemeinde bei ihrem Vorhaben dort, eine neue Kirche zu erricten.

Seine Eminenz besuchte in Kassel den Evangelischen Bischof von Kurhessen-Waldeck Herrn Prof. Dr. Martin Hein. In dem Gespräch ging es um die brüderlichen und starken Beziehungen, die unsere beiden Kirchen seit mehr als zehn Jahren verbinden.

Seine Eminenz nahm am Treffen der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland (KOKID) teil und betonte die wichtige Rolle Antiochiens in der Kommission.

Seine Eminenz zelebrierte in Köln die feierliche Liturgie zum Anlass des Festes des Hl. Dimitrios des Patrons der Kölner Gemeinde. Anwesend in der Liturgie war ein Vertreter des Kölner Oberbürgermeisters.

Die Tage des Pastoralbesuchs waren reich an Treffen und herzlichen Sitzungen, die die Kinder mit ihrem Hirten zusammenkommen ließen. Um ihn herum trafen sie sich alle und stellten ihm Fragen über Themen, die sie beschäftigen.
An allen Orten fanden Gottesdienste statt, nach denen sich alle zum gemeinsamen Tisch in einer Atmosphäre der Freude und des Glücks versammelten.

Trotz großer Entfernungen deckte der Besuch seiner Eminenz große Gebiete ab, in denen sich unsere Gemeinden in Berlin, Köln, Osnabrück, Münster, Wiesbaden, Butzbach und Karlsruhe befinden. Die restlichen Gemeinden wird seine Eminenz bei seiner nächsten Visite besuchen.

Seine Hochwürdigkeit traf sich auch mit allen Vätern, den verehrten Priestern, die in Deutschland dienen. Er studierte mit ihnen die Situation unserer Antiochenischen Gemeinden. Das Treffen mit dem Dachverbandsvorstand war ebenso fruchtbar.

Trotz des Zeitdrucks vergaß seine Eminenz die Jugend nicht, seine Töchter und Söhne, die in den Chören und anderen Aktivitäten dienen. Er ermutigte sie und übermittelte ihnen seine väterliche Liebe und Segen.

Seine Eminenz kehrte mit seinen Begleitern nach Paris zurück. Er gab allen seine väterliche  Liebe und Segen. Er betete für den Erfolg und die Gesundheit der Väter, der verehrten Priester, die in Deutschland dienen, der Mitglieder der Gemeinderäte und des Dachverbands. Er dankte allen für den schönen Empfang, für ihr Interesse und für ihre Dienste. 

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